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Beratung und Therapie

Standorte

Grundlage unserer Arbeit

Als Beratungsgrundlage arbeiten wir mit der Phaemomethode®, die sich auf das Hamburger Modell GHM® bezieht, welches u.a. von Joachim Lempert entwickelt wurde. Der Diplompsychologe Joachim Lempert hat die Phaemoberatung® und Phaemotherapie® entscheidend geprägt und weiterentwickelt.

Unsere Haltung

  • Unsere Schwerpunkte liegen auf der unterstützenden Beratung und Therapie zu den Themen Krisen, Konflikte und Gewalt.
  • Wir geben jedem Menschen die Chance auf Veränderung seines Verhaltens und begleiten ihn auf diesem Weg. Ein Ziel dabei ist, dass die Person für ihre Handlungen die vollumfängliche Verantwortung übernimmt.
  • In der Einzelberatung steht die Person mit ihren Problemen und Taten im Zentrum. Nach abgeschlossener Einzelberatung kann die Teilnahme in einer Gruppe vertiefend wirken.
  • Die Krise, in der sich die Rat suchende oder Gewalt ausübende Person befindet, bedingt begleitende und konfrontative Interventionen. Diese sollen dazu befähigen das Alltagsleben möglichst konflikt- und gewaltfrei zu bestreiten.
  • Wir respektieren die Rat suchende Person, fokussieren uns in der Beratung und Therapie auf das, was im Moment des Kontaktes geschieht bzw. wahrnehmbar ist.
  • Wir begleiten Menschen in ihrer Selbstwahrnehmung und im Erleben ihrer originären Gefühle. Dies ist für uns der erste Schritt zur Veränderung.
  • Wir stehen dem Prinzip «Therapie statt Strafe» kritisch gegenüber.
  • Wir lehnen jegliche Art von Gewalt ab.
  • Als unabhängige und neutrale Berater und Therapeuten unterstehen wir der beruflichen Schweigepflicht.

Theoretischer Hintergrund

Die Phaemomethode® stellt unsere fachliche Grundlage dar. Phaemo ist ein Kunstwort aus den Begriffen Phänomene und Emotionen. Die Phaemomethode® basiert auf der hermeneutisch und phänomeno­logisch ausgerichteten, erlebnis­aktivierenden Psychotherapie, welche sich am humanistischen Menschenbild orientiert.

Gewalt und Gewaltkreislauf

  • Gewalt ist die Androhung und/oder Verletzung der körperlichen Integrität des Gegenübers.
  • Gewalt ist ein Verstoss gegen das Recht jedes Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit.
  • Das Ziel jeder Form von Täter*innenarbeit ist die nachhaltige Beendigung von gewalttätigem Verhalten und unabdingbar für den Schutz der Opfer vor gegenwärtigem oder zukünftigem Gewalthandeln.
  • Der Gewaltkreislauf ist in verschiedene Phasen unterteilt. Die Arbeit mit dem Gewaltkreislauf dient dazu, die Gewalttat, die Phasen davor und danach detailliert zu analysieren.
  • Die gewaltausübende Person wird dabei unterstützt aus dem Kreislauf auszusteigen und neue (präventive) Verhaltensweisen zu erarbeiten.
  • Unser Ziel ist eine nachhaltige Veränderung der Verhaltensmuster unserer Klientel, damit in Zukunft keine Rückfälle zur Gewalt auftreten.
Grafik Gewaltkreislauf

Qualitätssicherung

Um die Qualität unserer Arbeit zu gewährleisten führen Berater und Therapeuten quartalsmässige Intervisionen sowie regelmässige Supervisionen durch. Zusätzlich besuchen sie externe Weiterbildungen.

Die Fachstelle KONFLIKT.GEWALT. ist Mitglied …