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20 Jahre Beratung und Therapie

Standorte

Unsere Grundlage

Die fachliche Grundlage unserer Arbeit bildet die Phaemomethode®, die sich u.a. auf das Hamburger Gewaltberatungs-Modell (GHM®) bezieht. Der Diplompsychologe Joachim Lempert hat die Phaemomethode® entwickelt, welche die Phaemoberatung® und Phaemotherapie® beinhaltet.

Phaemo ist ein Kunstwort aus den Begriffen Phänomene und Emotionen. Die Phaemomethode® basiert auf der hermeneutisch und phänomenologisch ausgerichteten, erlebnisaktivierenden Psychotherapie, welche sich am humanistischen Menschenbild orientiert.

Unsere Haltung

  • Wir sprechen jedem Menschen die Chance auf Veränderung seines Verhaltens zu und begleiten ihn auf diesem Weg. Ein Ziel dabei ist, dass die Person für ihre Handlungen die vollumfängliche Verantwortung übernimmt.
  • Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen auf der unterstützenden Beratung und Therapie zu den Themen Krisen, Konflikte und Gewalt.
  • Wir lehnen jegliche Art von Gewalt und Abwertung ab.
  • Wir begleiten Menschen in ihrer Selbstwahrnehmung und im Erleben ihrer originären Gefühle. Dies ist für uns der erste Schritt zur Veränderung.
  • In Beratung und Therapie fokussieren wir auf das, was im Moment des Kontaktes geschieht bzw. wahrnehmbar ist.
  • Die Krise, in der sich die ratsuchende oder gewaltausübende Person befindet, bedingt begleitende wie auch konfrontative Interventionen. Diese sollen dazu befähigen, das Alltagsleben möglichst konfliktkompetent und gewaltfrei zu bestreiten.
  • Wir stehen dem Prinzip «Therapie statt Strafe» kritisch gegenüber.
  • Als unabhängige Berater und Therapeuten unterstehen wir dem Datenschutzgesetz.

Gewalt und Gewaltkreislauf

  • Gewalt ist die Androhung und/oder Ausführung der Verletzung der körperlichen Integrität des Gegenübers, und somit ein Verstoss gegen das Recht jedes Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Weitere Formen der Grenzverletzungen und Abwertungen sind zum Beispiel seelische, soziale oder strukturelle Gewalt.
  • In der Gewaltberatung arbeiten wir mit dem sogenannten Gewaltkreislauf. Dieser ist in verschiedene Phasen unterteilt. Die Arbeit mit dem Gewaltkreislauf dient dazu, die Gewalttat und die Phasen davor und danach detailliert zu analysieren. Die gewaltausübende Person wird dabei unterstützt, aus dem Kreislauf auszusteigen und neue gewaltfreie Verhaltensweisen zu erarbeiten, was eine «konstruktive Aggression» bedingt. Dies meint das Merken und Kommunizieren der eigenen Gefühle, Bedürfnisse, Grenzen und Wünsche, sowie das emphatische Wahr- und Ernstnehmen dieser Aspekte beim Gegenüber.
  • Das Ziel jeder Form von Täter*innenarbeit ist das Beenden des gewalttätigen Handelns, eine nachhaltige Veränderung der Verhaltensmuster und damit Vermeidung von Rückfällen. Damit ist Täter*innenarbeit ein wirksamer Opferschutz.
Grafik Gewaltkreislauf

Qualitätssicherung

Um die Qualität unserer Arbeit zu gewährleisten führen Berater und Therapeuten regelmässig Intervisionen sowie Supervisionen durch. Dazu besuchen sie externe Weiterbildungen.

Die Fachstelle KONFLIKT.GEWALT. ist Mitglied …